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osmim11_980
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Neue Bilder zum Mappen #11

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Es gibt mal wieder eine Ergänzung bei den OSM images for mapping mit den folgenden neuen Bildern:

Zunächst ist da ein neues Bild der Nordseeküste in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden vom September letzten Jahres bei niedrigem Wasserstand zur Aktualisierung der Wattflächen, Strände und Sandbänke in der Gegend. Diese verändern sich relativ schnell so dass es trotz vollständiger Verfügbarkeit von hochauflösenden Bildern in diesem Bereich eine gute Idee ist, beim der Arbeit in diesem Gebiet immer auch einen Blick auf aktuelle Bilder zu haben, um zu vermeiden, ggf. Dinge zu mappen, die entweder gar nicht mehr existieren oder jetzt vollkommen anders aussehen.

Dann ist da ein Bild der Petschorasee-Küste im Norden Russlands – ebenfalls von letztem September. Dieses dürfte eine bessere Erfassung der Küste und der Gezeitenzone erlauben sowie der fehlenden Seen. Daneben finden sich im Bild auch eine ganze Reihe von Straßen, die in OSM noch nicht erfasst sind.

Und ich hab mich entschlossen, mal aktuelle Bilder eines kleinen Teils der antarktischen Küste einzustellen, hauptsächlich um zu demonstrieren, dass die LIMA-Bilder, welche durchgehend in allen anderen Bilderquellen gezeigt werden, aufgrund ihres Alters nicht mehr wirklich nützlich sind um die existierenden Daten dort zu verbessern, wo sich das Eis bewegt. Obwohl die Bilder hier aktuell und vom Ende des Sommers mit minimaler Meereis-Bedeckung sind, sollte man sich mit der Gegend vertraut machen, bevor man hier auf die Entfernung ausschließlich auf Grundlage von Bildern mappt – speziell die Unterscheidung zwischen permanentem und temporärem Eis ist zum Beispiel schwierig. Im Zweifelsfall sollte man sich einfach auf die eindeutigen Dinge konzentrieren, insbesondere die Aktualisierung der Abbruchkanten der Gletscher und die Korrektur und Verbesserung der eisfreien Fels-Bereiche.

Und schließlich hab ich auch das vor kurzem vorgestellte Spitzbergen-Mosaik als aktuelle Basis für die Erfassung der Inseln hinzugefügt. Bis jetzt fehlen die Gletscher dieser Inseln fast vollständig in OpenStreetMap und große Teile der Küstenlinie sind noch extrem ungenau. Diese Bild sollte jedem Interessierten reichlich aktuelle Informationen bieten, um sich in der Gegend zu betätigen.

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